METTMANN Volker Kauder, 63 Jahre alt und seit 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, lernte Mettmann bei einem Stadtrundgang kennen. Am Stadtgeschichtshaus wurde Kauder von der CDU-Bundestagsabgeordneten Michaela Noll, dem Bürgermeister Bernd Günther und Vertretern des Mettmanner CDU-Stadtverbandes empfangen.
Fabian Kippenberg, Volker Kauder, Michaela Noll, Annette Mick-Teubler, Alxander Klöpfer, Inge Ganteführ und Bürgermeister Bernd Günther vor dem StadtgeschichtshausÜber die künstlerisch gestalte Gasse mit dem Mettmann Stadtportrait ging es durch die Innenstadt zu den Erinneringen auf den Lavalplatz. Volker Kauder war von dem 2004 eingeweihten Kunstwerk anlässlich der 1100-Jahr-Feier der Neanderthal-Stadt sichtlich beeindruckt: "Eine tolle Idee, die Stadtgeschichte in einem Baum der Erinnerung zu verewigen".
An der Baustelle Am Königshof erklärte Bürgermeister Günther das neue Stadtkonzept mit der Kö-Galerie und dem Kö-Karree. "In Mettmann hat sich in den vergangenen Jahren viel bewegt. Mit der Kö-Galerie haben die Mettmann ein modernes Einkaufszentrum bekommen", sagte Michaela Noll. Auch der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hält es für richtig, Städte zukunftsfähig zu gestalten, denn dadurch steige auch die Lebensqualität.
Weiter ging es zur Kirche St. Lambertus, wo die Politiker von Pfarrer Herbert Ullmann begrüßt wurden. Die Geschichte von St. Lambertus reiche über 1000 Jahre zurück, erläuterte der Pfarrer. Bereits im Jahr 904 schenkte König Ludwig dem Stift Kaiserswerth eine bereits in Medamana (Mettmann) vorhandene Kapelle, die dem Heiligen Lambertus geweiht war. Volker Kauder, der sich besonders für verfolgte Christen in der Welt einsetzt und kürzlich sogar ein Buch zu diesem Thema veröffentlich hat, versprach: "Ich komme wieder nach Mettmann". Im kommenden Jahr möchte er gemeinsam mit den Mettmanner Bürgern über verfolgte Christen in der Welt diskutieren.