CDU Kreisverband Mettmann
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Förderschulen im Kreis droht Schließung – Kreis-CDU steht für Elternwillen!

„Wenn die politischen Verantwortlichen im Kreis Mettmann nicht umgehend handeln, hat der Beschluss der rot-grünen Landesregierung vom vergangenen Donnerstag weitreichende Folgen für die Förderschullandschaft im Kreisgebiet.
Denn danach müssen die Förderschulen in Zukunft eine Mindestzahl von Schülern haben. Ausnahmen werden nicht mehr erlaubt“, so der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Klaus-Dieter Völker.
 
Während die sieben Förderschulen in der Trägerschaft des Kreises nicht um ihre Zukunft bangen müssen, sieht es für die fünf städtischen Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen düster aus. Denn keine dieser Schulen wird zum Schuljahr 2014/2015 die Mindestgröße von 144 Schülern vorweisen können. Geht es nach dem Willen der rot-grünen Landesregierung, gehen bald in der Ferdinand-Lieven-Schule in Hilden, die mit 90 Schüler/innen unter der Mindestschülerzahl liegt, ebenso die Lichter aus wie in der Ratinger Comeniusschule. Hier wird mit 66 Schüler/innen nicht einmal die Hälfte der geforderten Zahl erreicht. In den anderen Städten sieht es nicht besser aus. 
 
Daher werben die Christdemokraten noch einmal für ihren Antrag, der im kommenden Kreistag am    15. Juli 2013 zur Beschlussfassung ansteht. Danach soll der Landrat beauftragt werden, umgehend Gespräche mit den betroffenen Städten und der Bezirksregierung zu führen. Die Union ist optimistisch, dass man mit kreativen Ideen auch zukünftig eine wohnortnahe Beschulung für förderbedürftige Kinder sicherstellen kann. Bernd Tondorf, schulpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion verweist hier beispielsweise auf das Verbundmodell in Monheim. „Hier haben sich Stadt und Kreis zusammengetan und die Förderschwerpunkte Lernen und Soziale und Emotionale Entwicklung unter einem Dach in der „Leo-Lionni-Schule“ vereint“. Das sei aber nur ein beispielhafter Lösungsansatz. „Denkbar wäre auch eine Verbundlösung zweier Standorte mit einem Schulort als Dependance und einem anderen, an dem der Hauptsitz ist“, erläutert der Schulpolitiker. „Wichtig ist, dass wir die verbleibende Zeit sinnvoll nutzen und kreisweit zu Lösungen kommen“, wirbt Tondorf.
 
Für die Aussitzer-Mentalität der Grünen im Kreistag, die im Kreisausschuss eine Vertagung des Antrags bis in den Herbst beantragten, haben die Christdemokraten gar kein Verständnis. „So verlieren wir wertvolle Zeit und laufen Gefahr, die Zukunft eines flächendeckenden Angebots an Förderschulen und die Wahlfreiheit der Eltern auf das Spiel zu setzen“.