CDU Kreisverband Mettmann

Starke Innenstädte für Nordrhein-Westfalen: Erkrath profitiert diesmal mit 235.350 Euro für die Innenstadt

Das neue Jahr beginnt mit guten Nachrichten: Die NRW-Koalition stärkt mit noch einmal fast 25 Millionen Euro die Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen.

Das Land unterstützt mit dem Geld Kommunen dabei, Leerstände zu füllen, gezielter zu verhandeln oder neue Innenstadt-Allianzen zu schmieden.

Nachdem sich die Stadt Erkrath bereits erfolgreich bei dem ersten und zweiten Aufruf des Förderprogrammes bewarb, fließen nun bei dem dritten Aufruf 235.350 Euro aus diesen Fördergeldern in die Innenstadt von Erkrath. Die Projektumsetzung kann sofort starten.

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser: „Unsere Innenstädte sind Wirtschafts-, Wohn- und Lebensraum und sollen es bleiben. Wir müssen die Zentren lebendig halten, denn von einer starken Innenstadt profitieren alle in Erkrath. Corona hat vor allem den Einzelhandel in unserer Stadt stark getroffen. Das Förderprogramm ist deshalb für unsere Händlerinnen und Händler, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, ein echter Lichtblick. Ich bin sicher: Unsere Innenstadt hat eine vitale Zukunft vor sich – aber unsere Entscheiderinnen und Entscheider vor Ort brauchen jetzt die Handlungsfreiheit, um auf Entwicklungen zu reagieren und Neues zu wagen.“

Erste Ideen Seitens der Stadt liegen bereits vor und gliedern sich in die folgenden zwei Förderbausteine:

Förderbaustein „Verfügungsfonds Anmietung“:

Dem Leerstand von Einzelhandelsflächen kann mit der Anmietung und Weitervermietung durch die Stadt begegnet werden. Auch der Umbau von Ladenlokalen kann erstmals gefördert werden, sodass auch hierfür eine Beantragung der Gelder erfolgte.

Förderbaustein „Schaffung von Innenstadt-Qualitäten“:

Erste Veranstaltungen des Zentrenmanagements zeigten den Wunsch nach weiteren Sitzgelegenheiten in der Bahnstraße und im Umfeld der Markthalle. Die Bavierstraße könnte ökologisch bereichert werden, indem abgestorbene Bäume und Schotter den Platz für eine Dauerbepflanzung räumen. Auch bestehende Beetflächen könnten durch gesunde, frische Stadtbäume und Pflanzen in Kübeln ersetzt werden. Eine kunstvolle Abrundung des Gesamteindruckes würde die angedachte StreetArt darstellen.

In den nächsten Wochen wird Dr. Untrieser mit der Stadt in den Dialog treten, um sich über die geplante Umsetzung auszutauschen.

Hintergrund:

In diesem dritten Aufruf wurden die bekannten und bewährten Förderbausteine des im Sommer 2020 initiierten Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen fortgeführt: Die Anmietung von Ladenlokalen, der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse im Zusammenhang mit der Reaktivierung von Einzelhandelsgroßimmobilien oder der Aufbau eines Zentrenmanagements. Darüber hinaus wurden die Fördertatbestände erweitert. Neu ist beispielsweise die Förderung von Umbaupauschalen bei der Anmietung von Ladenlokalen oder die Schaffung von mehr Innenstadtqualität durch das Aufstellen von Stadtbäumen. Anfang 2022 wird es noch einmal die Möglichkeit geben, weitere Anträge zur Qualität der Innenstädte, insbesondere zur Begrünung, zu stellen.

Die bereits dritte Programmphase seit 2020 zeigt zudem den Bedarf vor Ort. Mit dem Sofortprogramm werden nunmehr insgesamt über 200 Kommunen mit rund 95 Millionen Euro Landesförderung unterstützt. Mit dem Fördergeld ist die NRW-Koalition den Kommunen eine Stütze in der Pandemie und greift ihnen vor Ort unter die Arme.