CDU Kreisverband Mettmann
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CDU-Kreisfraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Völker ist gegen ein Kennzeichenwirrwarr im Kreis Mettmann

Nach dem Vorstoß des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer zur Liberalisierung der Kennzeichenregelung wird sich demnächst der Kreistag als Träger der Kfz-Zulassungsbehörde mit der Frage auseinandersetzen, ob es den Städten ermöglicht werden soll, eigene Kennzeichen auf das Schild zu heben.
Klaus-Dieter Völker, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion hält von dieser neuen Regelung nichts. „Für mich ist das kreisweite Kennzeichen „ME“ das wichtigste Identifikationsmerkmal für den Kreis Mettmann“. Eine Zersplitterung der Kennzeichenlandschaft im Kreis sei auch im Hinblick auf die Wichtigkeit der Region im überregionalen Wettbewerb mehr als kontraproduktiv. Für den Unionspolitiker ist ein eigenes städtisches Kennzeichen durchaus reizvoll – allerdings nur auf den ersten Blick. „Bei der Vielzahl der Kommunen in Deutschland wird die erhoffte Werbung für die einzelne kreisangehörige Gemeinde ausbleiben und in der Masse verpuffen“, so der Fraktionschef. Klaus-Dieter Völker weiter: „Mal ganz abgesehen von dem zusätzlichen Verwaltungsaufwand und den polizeilichen Bedenken hinsichtlich des Kennzeichenwirrwarrs frage ich mich, ob wir in Deutschland keine anderen Probleme haben“.