Ratingen und Kreis an guter Zusammenarbeit interessiert
Das Angebot an örtlichen Hotelbetten scheint ausreichend, die Innenstadt weiter zu einer leistungsfähigen Einkaufsstätte zu entwickeln, bleibt Ziel.
Bei der sich abzeichnenden, rückgängigen Zahl der Berufsschüler ist es wichtig, den Standort Ratingen zu sichern. Dazu sind – so die übereinstimmige Auffassung der drei Gesprächsteilnehmer – jetzt im besonderen Maße die Unternehmer gefordert, ihre Auszubildenden auch auf dieses Berufskolleg zu schicken.
Beim Thema Inklusion kommt es – um die hohen Schülerzahl-Vorgaben des Landes erfüllen zu können – nicht so sehr auf die Trägerschaft, sondern vielmehr auf den Standort der jeweiligen Förderschule an. Da die Comenius-Schule in Ratingen-Lintorf allein nicht überleben kann, wird in Ratingen eine Kooperation mit einer anderen Stadt im Kreis oder die Überleitung der Schulträgerschaft an den Kreis Mettmann geprüft .
Abschließend freute sich Klaus-Dieter Völker über die Aussage des Bürgermeisters, wonach zwischen der Wirtschaftsförderung der Stadt und dem Kreis kein Konfliktpotential erkennbar sei.
Der CDU-Chef wörtlich: „Wir werden alle Wirtschaftsförderer der kreisangehörenden Städte zu einem gemeinsamen Gespräch einladen, um in der Vergangenheit immer wieder auftretende Irritationen auszuräumen. Wir sind in unserer geographischen Lage zwischen den Großstädten auf eine schlagkräftige und zukunftsweisende Wirtschaftsförderung angewiesen!“