CDU Kreisverband Mettmann
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Jan Heinisch als Chef der Kreis-CDU wiedergewählt

Mit überwältigender Mehrheit wurde Jan Heinisch für weitere zwei Jahre zum Kreisvorsitzenden der CDU gewählt. Heinisch erhielt auf dem Kreisparteitag in der Neandertalhalle Mettmann 132 von 135 abgegebenen gültigen Stimmen, das sind 97,8 Prozent.
Damit konnte er sein Ergebnis von vor zwei Jahren noch einmal leicht steigern.

Heinisch blickte in seiner Rede auf die guten CDU-Ergebnisse bei den zurückliegenden Wahlen im Bund, für Europa und in den Kommunen zurück. „Wir haben einen hervorragenden Wahlkampf geführt und haben im Kreis Mettmann beste Ergebnisse eingefahren“, dankte Heinisch allen Wahlkämpfern und Kandidaten. Zugleich betonte er, dass die CDU im kommenden Jahr noch drei Wahlkämpfe im Kreis zu führen hat. Denn in Haan, Mettmann und Erkrath werden im kommenden Herbst noch die Bürgermeister gewählt. „Wir stehen Seite an Seite mit unseren Parteifreunden wie zum Beispiel unserem Erkrather CDU-Bürgermeisterkandidaten Christoph Schultz“, versprach Heinisch. „Wenn die CDU will, kann sie im Kreis Mettmann gewinnen.“ Insofern gratulierte Heinisch noch einmal der CDU Velbert und ihrem erfolgreichen Bürgermeisterkandidaten Dirk Lukrafka zu ihrem Wahlsieg im vergangenen Mai. „Mit Velbert stellen wir nun in einer weiteren Stadt im Kreis Mettmann wieder den Bürgermeister.“

In einer auf dem Parteitag verabschiedeten Resolution wandten sich die Delegierten entschieden gegen den so genannten „Kommunal-Soli“. Die Union fordert die direkt gewählten SPD-Landtagsabgeordneten Jens Geier, Manfred Krick, Elisabeth Müller-Witt und Volker Münchow auf, die Interessen der Menschen im Kreis Mettmann zu vertreten und den Kommunal-Soli abzulehnen. Die rot-grüne Landesregierung will gut wirtschaftende Städte mit einer Zwangsumlage belegen. „Alleine die Kommunen im Kreis Mettmann sollen in den nächsten beiden Jahren 67,9 Mio. Euro an finanzschwache Kommunen abführen“, erklärte Landrat Thomas Hendele. Heinisch ergänzte: „Durch die Umlage werden die betroffenen Städte Haan, Hilden, Langenfeld, Monheim am Rhein, Ratingen und Wülfrath mitunter selbst in erhebliche Finanznot geraten.“

Der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn skizzierte in seinem Vortrag die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen einer älter werdenden Bevölkerung und den Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen. Er verwies auf 2,4 Mio. Pflegebedürftige in Deutschland, von denen Zweidrittel zu Hause gepflegt werden. „Die pflegenden Angehörigen verdienen den größten Respekt und unsere Unterstützung“, so der Bundestagsabgeordnete. Spahn kündigte verbesserte finanzielle Leistungen und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durch die Pflegereform im kommenden Jahr an. Ziel der anstehenden Pflegestärkungsgesetze sei etwa, „für Angehörige kleine Inseln der Entlastung zu schaffen.“

Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll (Haan), Michaela Detlefs-Doege, stellvertretende Parteivorsitzende in Langenfeld, und der Ratinger Kreistagsabgeordnete Peter Thomas bestätigt. Ebenso wurde André Büscher als Kreisschatzmeister und Christian Caspar als sein Stellvertreter (beide aus Mettmann) wiedergewählt.