CDU-Kreistagsfraktion: Mehr Jugendliche sollen die Chance auf einen Schulabschluss haben
Aus Sicht der Christdemokraten werden damit alle Beteiligten zu Gewinnern: „Die Jugendlichen erhalten die Eintrittskarte ins Berufsleben oder qualifizieren sich für den Erwerb eines höheren Schulabschlusses. Damit ist die Grundvoraussetzung für eine eigenständige und individuelle Entwicklung und Lebensführung geschaffen“.
Klaus-Dieter Völker weiter: „Darüber hinaus profitieren die Ausbildungsbetriebe in unserer Region von den motivierten und qualifizierten jungen Menschen, die ansonsten aus dem Ausbildungssystem „herausgefallen“ wären“.
Im Zusammenhang mit den zusätzlich zu investierenden Kosten verweist der Fraktionschef auf eine mehr als aufgehende Rechnung: „Wir wenden bei dieser Maßnahme im Durchschnitt 4000 € pro Schülerin/Schüler auf. Für jeden Jugendlichen, den wir nicht in eine Ausbildung integrieren können, der keinen Berufsabschluss bekommt, müssen wir unter Umständen ein Leben lang tief in die Tasche greifen. Im schlimmsten Fall zahlen wir 40 Jahre lang die Kosten der sozialen Sicherung. Da kommen wir schnell auf eine halbe Million Euro“.
Mit-Unterzeichner des Antrages sind die beiden Bündnispartner FDP und UWG.