CDU Kreisverband Mettmann
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CDU-Kreistagsfraktion: Mehr Jugendliche sollen die Chance auf einen Schulabschluss haben

Die positive Erfolgsbilanz der Kreisverwaltung Mettmann zu den vom Kreistag in der Vergangenheit auf den Weg gebrachten Qualifizierungsprojekten für Jugendliche ohne Schulabschluss, nimmt die CDU-Kreistagsfraktion zum Anlass, im kommenden  Kreisausschuss am 25. September 2014 einen „Erweiterungsantrag“ zu stellen.

Danach sollen in den kommenden Jahren weitere 40 Förderplätze an den Berufskollegs des Kreises Mettmann geschaffen werden. „An den vier Berufskollegs des Kreises Mettmann sind seit dem Jahr 2006 rund 1,6 Mio. € für Qualifizierungsprojekte eingesetzt und damit jährlich ca. 80 Schüler gefördert worden. Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler konnten zu einem erfolgreichen Schulabschluss geführt werden“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Völker.

Aus Sicht der Christdemokraten werden damit alle Beteiligten zu Gewinnern: „Die Jugendlichen erhalten die Eintrittskarte ins Berufsleben oder qualifizieren sich für den Erwerb eines höheren Schulabschlusses. Damit ist die Grundvoraussetzung für eine eigenständige und individuelle Entwicklung und Lebensführung geschaffen“.

Klaus-Dieter Völker weiter: „Darüber hinaus profitieren die Ausbildungsbetriebe in unserer Region von den motivierten und qualifizierten jungen Menschen, die ansonsten aus dem Ausbildungssystem „herausgefallen“ wären“.  

Im Zusammenhang mit den zusätzlich zu investierenden Kosten verweist der Fraktionschef auf eine mehr als aufgehende Rechnung: „Wir wenden bei dieser Maßnahme im Durchschnitt 4000 € pro Schülerin/Schüler auf. Für jeden Jugendlichen, den wir nicht in eine Ausbildung integrieren können, der keinen Berufsabschluss bekommt, müssen wir unter Umständen ein Leben lang tief in die Tasche greifen. Im schlimmsten Fall zahlen wir 40 Jahre lang die Kosten der sozialen Sicherung. Da kommen wir schnell auf eine halbe Million Euro“.

Mit-Unterzeichner des Antrages sind die beiden Bündnispartner FDP und UWG.