CDU-Kreistagsfraktion: Eine erfolgreiche Zukunft für das eiszeitliche Wildgehege im Neandertal gibt es nicht zum Nulltarif
Aus Sicht der umweltpolitischen Sprecherin Alexandra Gräber, sind die skizzierten Ideen für die Zukunft des Wildgeheges vielversprechend. „In dem Bewusstsein, dass das Wildgehege zu den herausragenden Kulturgütern dieser Region zählt, müssen wir uns hier deutlich stärker positionieren. Die von der Verwaltung vorgestellten Maßnahmen, wie eine Verbesserung der Infrastruktur und Neuverteilung der Tiere, der Bau neuer Ställe und neue, interessante Einsichten in die Gehege z.B. durch Aussichtspunkte, Stege und Pfade, sind gute Ansätze für die Weiterentwicklung“, findet die CDU-Politikerin. .
„Uns muss es gelingen, dass sich die Besucher des Neanderthal Museums quasi automatisch auf den Weg zum Wildgehege machen“, so Gräber. „Für die Kinder muss schon der Weg dorthin das Ziel sein“. Dies könne mit den geplanten Elementen entlang des Weges sehr gut gelingen.
Die CDU-Kreistagsfraktion hofft, dass auch der politische Gegner erkennt, dass man bei den zukünftigen Investitionen in dieses Alleinstellungsmerkmal nicht kleckern darf. „Derartige Subventionen sind gut investiert, weil sie nachhaltig den Natur- und Artenschutz unterstützen und die Umweltbildung enorm fördert“.
Für den Fraktionsvorsitzenden Klaus-Dieter Völker hat auch die Weiterentwicklung des Areals zu einem Urzeit-Zoo - im Gutachten als eine zwar mögliche aber nicht zu empfehlende Variante vorgestellt - einen besonderen Reiz. Allerdings räumt er ein, dass man diese Variante allenfalls im Hinterkopf behalten muss. „Der Aufwand und Kosten dafür sind natürlich immens groß. Aber als wirtschaftlich attraktive und touristische Vision sollte man diesen Vorschlag im Auge behalten“, so der Fraktionschef abschließend.