"Insgesamt drei mit Erdgas betriebene Motoren mit jeweils 4.800 PS sorgen für die Energieversorgung in Erkrath", erklärte der Geschäftsführer der Stadtwerke Erkrath Gregor Jeken der CDU-Bundestagsabgeordneten Michaela Noll bei der Besichtigung des Blockheizkraftwerks.
Teamleiter Rainer Wilking, Michaela Noll und Gregor Jeken vor einem 4.800 PS starken Motor im Blockheizkraftwerk"Solche Motoren treiben sonst große Kreuzfahrtschiffe an", ergänzte Teamleiter Rainer Wilking. Am Erkrather Strom ist besonders: er wird entweder selbst in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt oder stammt aus regenerativen Energien. "Ein großes Ziel ist erreicht: Erkrath liefert keinen Atomstrom mehr", so Jeken: "Wir setzten zu 100 Prozent auf Ökostrom". Der TÜV Rheinland überwacht den eingekauften Ökostrom, damit jede Lieferung garantiert kernenergiefreier Strom ist. "Was in Erkrath bereits umgesetzt ist, wollen wir in Deutschland auch erreichen. Unser Ziel: Erneuerbare Energien als eine tragende Säule zukünftiger Energieversorgung sowie eine leistungsfähige Netzinfrastruktur", bekräftigte Noll.